KI für Gastronomie und Cafés
Café, Restaurant, Imbiss, Bäckerei: Antworten auf Google-Bewertungen, eine Website mit Speisekarte, ein Chatbot für die immer gleichen Fragen – und Allergene, die du trotzdem selbst prüfst.
Wo KI dir am meisten bringt
In der Gastronomie kommen die Fragen dann, wenn keiner Zeit hat: Habt ihr heute offen? Gibt es was Veganes? Kann ich reservieren? Dazu Bewertungen, Social Media, Dienstplan, Lieferantenrechnungen. Claude nimmt dir das Schreiben und Sortieren ab – kochen und Gäste begrüßen musst du selbst.
Die größten Hebel:
- Google-Bewertungen: Hier sind sie für Gäste oft der erste Eindruck. Jede bekommt eine kurze, echte Antwort.
- Website mit Speisekarte, die auf dem Handy gut lesbar ist – mit dem Stil „Restaurant und Food“.
- Ein Chatbot für Öffnungszeiten, Reservierung und „Habt ihr Hafermilch?“.
- Texte für Social Media aus deinen Fotos.
Achtung in deiner Branche
- Allergene prüfst du immer selbst. Die 14 Hauptallergene müssen Gäste erfahren können, auch bei loser Ware. Claude kann eine Liste ordnen und Texte formulieren, aber nicht wissen, was in deiner Küche wirklich drin ist. Ein Fehler kann jemanden ins Krankenhaus bringen.
- KI-Bilder von Gerichten dürfen nicht täuschen. Was auf der Karte aussieht wie dein Teller, sollte auch dein Teller sein. KI-Bilder kennzeichnest du.
- Bewertungen: nie „Kaffee gratis für 5 Sterne“ – das ist bei Google verboten.
- Dienstpläne und Mitarbeiterdaten (Krankmeldungen, Gehälter) gehören nicht in den normalen Chat. Nimm Platzhalter.
Diese Baupläne passen
Google-Bewertungen beantworten
Für jeden Betrieb mit Google-Eintrag – vom Café über den Handwerker bis zur Praxis: auf jede Bewertung eine gute Antwort in deinem Ton, in Minuten, geprüft von einem Antwort-TÜV, der Nachnamen, Auftragsnummern, Drohungen und bei Praxen und Kanzleien jede Verletzung der Schweigepflicht findet. Dazu: fair um Bewertungen bitten und Fakes richtig melden.
Website-Umbau
Aus deiner alten Website wird eine moderne – oder du baust deine erste. Fünf fertige Stile, ehrlich erklärt, was Claude allein schafft und wofür du Fotos, Videos oder eine Bild-KI brauchst, und ein Website-TÜV, der vor dem Online-Gehen die typischen rechtlichen Stolpersteine findet.
Website-Chatbot
Ein Chatbot für deine Website, der nur aus deinen Unterlagen antwortet, als KI gekennzeichnet ist, nichts speichert und bei kleinen Betrieben meist unter einem Euro im Monat kostet – mit Fangfragen-Test, bevor er online geht.
Beleg-Sortierer
Rechnungen und Quittungen in einen Ordner werfen – Claude liest sie, benennt sie einheitlich, legt sie nach Monat ab und führt eine Liste mit Summen. Mit Steuerpaket per Satz.
Pro und Contra
Pro:
- Bewertungen, Karte und Social Media kosten dich viel weniger Zeit.
- Gäste bekommen auch nachts Antworten auf Standardfragen.
- Einheitlicher, freundlicher Ton nach außen.
Contra:
- Allergene und Preise musst du immer selbst prüfen.
- Fotos und Gerichte bleiben deine Arbeit – KI ersetzt keinen echten Teller.
- Für Baupläne brauchst du Claude Pro und Claude Code.
Was es kostet
Die Bausteine gehen meist schon mit dem kostenlosen Claude. Für die Baupläne brauchst du Claude Pro mit Claude Code – etwa 20 $ im Monat, in Euro mit Mehrwertsteuer etwas mehr (Lektion 1.6). Die Baupläne selbst kosten nichts extra; wo doch (Website-Chatbot: Cent-Beträge für die API), steht es dabei.
Wohin gehen deine Daten
Was du Claude zeigst, geht zur Verarbeitung an Anthropic. Daten deiner Kunden, Gäste, Patienten oder Mieter gibst du nur hinein, wenn es nötig ist und du darfst – sonst mit dem Platzhalter-Trick aus Lektion 1.7 („Kunde 1“ statt Name). Für regelmäßige Arbeit mit Kundendaten im Betrieb: ein Abo mit Auftragsverarbeitungsvertrag prüfen (Team-Abo, Lektion 1.6). Das ist keine Rechtsberatung.
Deine Startseite für Gastronomie und Cafés im Campus
Die Schritt-für-Schritt-Anleitung, die Vorlagen zum Kopieren, die Hilfe „Wenn es hakt“ und die getesteten Baupläne zum Herunterladen gibt es im AWA Campus – für 19 € im Monat oder 179 € im Jahr, monatlich kündbar.